Mode - Fluch oder Segen?
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Wir alle kennen sie. Die grossen Shows der internationalen Designer, die teuren Boutiquen mit schick angezogenen Angestellten und die jungen Models, deren Leben ganz im Zeichen des internationalen Jetset steht. Die glitzende Welt der Schönen und Reichen ist bestimmt von der Mode, zu englisch Fashion. Doch ist die Mode gut für die Gesellschaft? Oder ist sie nur oberflächliches Gehabe, das junge Mädchen in die Magersucht treibt?
Die grossen Modelabels zahlen Millionen für ihre Shows. Chanel, Armani und Co lassen sich nicht lumpen, wenn es um den Laufsteg geht. Jede Saison werden neue, junge Models gehyped, bombastische Parties veranstaltet und ein paar Monate später geht der Zirkus von vorne los. Viele Menschen bemängeln die Oberflächlichkeit der Modewelt, doch muss man wohl zugeben, dass es bei einer Wirtschaft, die sich um Bekleidung dreht schwerlich um innere Werte drehen kann. Schon in der alten Sage "Des Kaisers neue Kleider" wird diese Einstellung aufs Korn genommen. Der Kaiser, der eigentlich nackt ist, bringt alle seine Untergebenen dazu, seine imaginären Kleider zu bewundern. Und auch im richtigen Leben heisst es: Kleider machen Leute. Tests haben gezeigt, dass gut angezogene Menschen mehr Glück in der Partnerschaft und im Job haben. Daneben sei erwähnt, dass die oft so gerügten überteuerten Preise der Modefirmen oft auch daraus resultieren, dass ihre Kleidung nicht von Kindern in Asien, sondern in Europa zu fairen Löhnen produziert haben. Modefans werden nun tönen, dass Qualität nun mal ihren Preis hat und dass man das auch mal ordentlich feiern darf. Wie man jedoch persönlich dazu steht ist, wie so oft, eine Frage der individuellen Einstellung.